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Die Therapie liegt in uns
Sowohl nach
Knorpelschäden im Knie- und Sprunggelenk als auch nach einem
Bandscheibenvorfall steigt das Risiko einer Degeneration des jeweiligen
Gewebes beträchtlich.
Um diese
degenerativen Prozesse zu verhindern, müssen frühzeitig Behandlungen
durchgeführt werden, die in der Lage sind, das geschädigte Gewebe zu
rekonstruieren.
Im Bereich des Knie-
oder Sprunggelenks lassen sich in Abhängigkeit der Größe des Knorpeldefektes verschiedene
Behandlungsverfahren anwenden (Mikrofrakturierung, Mosaikplastik, ACT). Für
die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls steht uns eine neue Methode zur
Verfügung, die eine Höhenminderung der Bandscheibe und damit die zunehmende Segmentlockerung verhindern kann:
die
ADCT ("Autologous Disc Cell Transplantation")
ACT und ADCT sind
zellbasierte Verfahren des regenerativen Medizin, die im wesentlichen durch drei Schritte
charakterisiert sind:
1. Entnahme einer kleinen
Menge Gewebe (Biopsie)
2. Züchtung der
entnommenen Zellen im Labor
3.
Transplantation der Zellen in den Defektbereich
Um sicher zu sein, dass die
angezüchteten Zellen in der Lage sind, das entsprechende Gewebe zu regenerieren, ist es
überaus wichtig, ihre Qualität (Zellphänotyp)
unmittelbar vor der Transplantation zu überprüfen. Aus diesen Gründen führen wir
für jedes Implantat validierte zell- und molekular-biologische Qualitätskontrollen mittels modernster Analysemethoden
durch und informieren den behandelnden Arzt schriftlich über die Qualität
der zu transplantierenden Zellen. Für die wissenschaftlichen Grundlagen
einer neu entwickelten Methode, mit der die Qualität der Knorpelzellen
nochmals wesentlich verbessert werden kann, erhielt unser Entwicklungsteam
einen renommierten Wissenschaftspreis. Auf diese Weise stellen wir sicher,
dass sie ausschließlich vitale und funktionsfähige Zellimplantate von uns
und ihrem Arzt erhalten.
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